Anfällige Lieferkette für nuklearmedizinische Produkte muss gestärkt werden

Der High Scientific Council (HSC) des Fachverbandes European Nuclear Society (ENS) fordert in seinem Positionspapier eine Stärkung der Lieferkette für medizinische Radionuklide und Radiopharmaka in Europa.

10. Juni 2026
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Die Lieferkette für medizinische Radionuklide und Radiopharmaka in Europa ist aufgrund begrenzter Produktionskapazitäten und Herausforderungen bei der Verteilung anfällig. Sie muss gestärkt werden, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Zu diesem Schluss kommt der High Scientific Council von ENS im zweiten Teil seines Positionspapiers «Unlocking the Potential of Radiopharmaceuticals in Europe».

Um eine resiliente und zuverlässige Lieferkette sicherzustellen, empfiehlt der HSC Massnahmen auf europäischer und globaler Ebene, insbesondere die Diversifizierung der Produktionswege, Investitionen in neue Infrastruktur sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren. Auf europäischer Ebene müssten bestehende Initiativen wie der Samira Action Plan gestärkt und regulatorische Rahmenbedingungen so weiterentwickelt werden, dass sowohl zentralisierte industrielle als auch dezentrale, spitalbasierte Produktionsmodelle besser berücksichtigt werden.

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